Urlaub vom Urlaub

25Aug2012

Jetzt ist es endlich soweit! Dies wird wahrscheinlich einer
meiner letzten Blogeinträge sein.
Ich sitze am Flughafen in Boston und warte auf meinen Flug
nach Miami.

Nach einer schönen letzten Woche, hieß es gestern Abend/heute früh Abschied
nehmen.

Die letzten Tage ging es einmal zur „Demolition Derby“: Direkt am Meer war eine
Art Arena für Autos aufgebaut, welche darin gegeneinander „kämpften“. Wessen
Auto als letzten noch anspringen konnte, hatte gewonnen. Sehr amerikanisch-sehr
amüsant!

Außerdem haben wir noch einen Spaziergang im schönsten Teil
der Insel (wie ich finde) gemacht und ich bin noch ein paar Mal in die Stadt
gekommen.

Dabei  habe es auch noch geschafft
während meiner Zeit in den USA einen Prominenten zu sehen!!! (John Shea)
Ich musste lange überlegen woher ich ihn kenne und ich bin sicher ich bin eine
der wenigen die ihn als prominent bezeichnet, aber es zählt!

Wir haben auch noch versucht Schildköten zu füttern, von denen es einige auf
der Insel gibt. Es ist uns aber nicht ganz gelungen (siehe Foto).

Heute Früh hieß es dann Abschied nehmen. Meine Hostmum
musste einige Male heulen und ich habe es noch nicht ganz realisiert, dass ich
die alle jetzt eine Weile nicht sehe.

Jetzt geht es aber erst mal für eine Woche RICHTIGER Urlaub. Nach 7 Monaten heißt es (hoffentlich, wer weiß, wie Julian so drauf ist) endlich mal wieder ausschlafen und nicht von
Kindergeschrei geweckt werden!

Reif für die Insel

15Aug2012

Hier bin ich mal wieder.

Leider habe ich auf Nantucket auch kein Internetzugang im Haus und komme
deshalb erst jetzt dazu, etwas zu schreiben. Dabei sind meine Tage hier auch
schon wieder gezählt.

Wir sind von den Adirondacks mit dem Auto nach Hyannis gefahren und von da aus
mit der Fähre rüber nach Nantucket. Die Insel ist ganz nett und die Strände
auch ganz hübsch. Wir wohnen im schönen Haus der Großeltern und fahren jeden
Tag mit dem Auto (wie es sich für Amerikaner gehört) zu verschiedenen Stränden.
Ein paar sind wellig und ein paar total ruhig. So fliegen die Tage hier vorbei.

Ab und zu spielen meine Hostmum und ich noch Tennis und als wir neulich parkten
und sie aus dem Auto steigen wollte, wurde ihr die Tür abgefahren, da sie nicht
geguckt hatte. Das war so ziemlich das spannendste Erlebnis der ersten Woche!

Am Wochenende ging es dann nach Boston. Der Kleine hat seinen Dad besucht und
ich hatte frei. Johanna aus Philly kam mich „besuchen“ und wir verbrachten zwei
Tage mit unendlich viel laufen und shoppen.

Am Sonntag ging es wieder zurück auf die Insel und hier
bleibe ich jetzt für die nächsten anderthalb Wochen.
Ich melde mich wieder von der Fähre richtung Festland und Miami!

P.S. Hier noch zwei Bilder von den Adirondacks: Das Haus im Wald und ein schönes Hotel am Lake George.



 



 



 

Grüße aus Entenhausen!

31Juli2012

Diesmal schaffe ich es, mich früher zu melden! Jetzt habe
ich schließlich auch weniger Stress und bin super entspannt.

Ich bin mit meiner Hostfamilie für eine Woche rauf in die Berge (Adirondacks)
im Staat New York. Wir wohnen hier in einem Haus mitten im Wald!!! Kein
Internet und nur wenig Telefonempfang!!! Eigentlich dachte ich, dass es der
Horror wird. Aber abgesehen davon, dass es Nachts etwas gruselig ist, weil man
nichts hört und es einfach nur schwarz ist, wenn man aus dem Fenster guckt, ist
es gar nicht so schlimm. Wir unternehmen viel zusammen: Fahrradtouren, Tennis
spielen und zum See fahren. Ist eigentlich wie ein normaler Urlaub, nur dass
man ein kleinen Quälgeist an der Backe hat.

Das Haus indem wir wohnen, wurde in den 80ern erbaut. Eigentlich ist es ganz
schön und hat viele Fenster. Aber die Besitzer haben wohl eine kleine Vorliebe
zu Vogelvieh. Ich glaube ich habe noch nie so viele Enten gesehen! Ich wusste
noch nicht einmal, dass so viele Dinge mit Enten drauf produziert werden:
Handtücher mit Enten, Gläser mit Enten, Kleiderbügel in Form einer Ente,
Plüschenten, Lampen in Entenform, Tapete mit Enten drauf…

(Schöne Bilder vom Haus folgen noch...)

Ende der Woche machen wir uns auf den Weg nach Nantucket.
Ich hoffe, dass es auch dort nicht so schlimm wird, wie erwartet. Aber
vielleicht sollte ich weiterhin auf das Schlimmste hoffen, so kann ich nicht
enttäuscht werden.

Nach dem Funkloch ist vor dem Funkloch

19Juli2012

Keine Sorge! Ich lebe noch! Hatte nur ein Sommerloch!
Hier ist er nämlich mehr als angekommen... Man spricht von der längsten Hitzeperiode die es in Philly je gab.

Was ist so passiert?
Mama war da!
Nachdem sie, wegen Komplikationen beim Flug, einen Tag später ankam, ging es das erste Wochenende nach New York. Diesmal haben wir im Mondrian Soho gewohnt. Hier ein paar Impressionen:

Am ersten Abend haben wir es noch gerade so zu einer Ausstellung über Karl Lagerfelds "Little black jacket" geschafft und 3 kostenlose Poster abgegriffen:

Am darauffolgenden Wochenende fuhren wir mit dem Zug nach Boston und machten zwischendrin einen kurzen Stop in New Haven, um uns Yale anzugucken und Mamas neue Studentin zu treffen. Auch hier wieder mehr Bilder als Worte:

Von Boston aus flog Mama dann wieder nach Hause und ich machte mich mit dem Bus auf den Weg zurück nach Philly.

Hier gehen die Tage nach und nach vorbei und ich versuche gegen die Hitze anzukämpfen, denn es sind nun seit 4 Wochen jeden Tag mindestens 30°C. Aber zum Glück habe ich Tag und Nacht Zugang zu einem Pool:

Solangsam brechen nun die letzten Wochen meines Aufenthalts in den USA an. Nachdem ich mit meiner Agentur und Gastfamilie alles in die Wege geleitet hatte, konnte ich nun endlich meinen Rückflug buchen. Am 2. September bin ich wieder zu Hause. Davor fahre ich mit meiner Gastfamilie noch 4 Wochen in den Urlaub und werde nach meinem letzten Arbeitstag noch 1 Woche in Miami "richtigen" Urlaub machen.
Somit brechen hier langsam die letzten Male an. Letztes Wochenende war ich das LETZTE MAL für längere Zeit in New York und dieses Wochenende ist mein letztes in Philly. Immer wiedr verblüffend, wie schnell die Zeit vergeht!

Wahrscheinlich wird es jetzt wieder eine längere Pause von mir geben, da ich erstmal für eine Woche in eine Berghütte (ohne Fernseher und Internet!!!) fahre. Mal gucken ob ich das überlebe...

Niagara Fälle - gefällt mir!

13Juni2012

Ich raffe mich mal wieder auf etwas zu schreiben.

Vielleicht bin ich auch nur so faul, weil ich die letzten Wochenenden so viel unterwegs war. Denn es ging nach Kanada!!!
Zum Abschluss des Collegekurses machten unsere Klasse und noch ungefär 100 weitere Au Pairs aus anderen Regionen, einen Trip zu den Niagara Fällen. 
Das hieß vor allem erstmal 10 Stunden Bus fahren.

Das Hotel in Clifton Hill war ganz passabel. Ich teilte mir mit 3 weiteren Mädels das Zimmer und uns stand sogar ein Pool, ein Hot Tub und eine Sauna zur Verfügung. Dazu aber später mehr.
Am ersten Abend mussten wir erstmal was essen gehen und uns danach beeilen zu den Fällen zu kommen, da um 22Uhr ein Feuerwerk über den beleuchteten Fällen zu sehen war.

Anschließend ließen wir den Abend mit einem Cocktail (in Kanada übrigens ab 19 Jahren)plus Livemusik ausklingen und fielen erledigt ins Bett.
Für den nächsten Morgen war eine Bootsfahrt mit der "Maid of the Mist" geplant. Die Schiffe sehen vielleicht nach einer gemütlichen Dampferfahrt aus, das war es aber so gar nicht. Denn es gab einen Grund, dass man sich diese blauen Müllsäcke über den Kopf ziehen sollte. Der Grund ist übrigens auch der selbe, warum die Hälfte meiner Bilder vom Boot verschwommen ist. - WASSER!!! Wir fuhren so nah an die kanadischen Fälle, dass man das Gefühl hatte, schon fast unter ihnen zu stehen. Da man jedoch die ganze Zeit damit beschäftigt war zuzusehen, dass seine elektronischen Gegenstände nicht zu nass werden, hat man nicht wirklich was von den Fällen mitbekommen. Trotzdem eine sehr lustige Sache. (Siehe Bilder der Schlumpfenbande)

Da wir danach so unterkühlt waren, ließen wir es uns erstmal im Hot Tub des Hotels gut gehen (wir waren nicht die einzigen mit der Idee) und entspannten uns ein wenig, bis wir  eine Bar aufsuchten um das Deutschlandspiel zu sehen (auch diesmal waren wir nicht die einzigen, die diese Idee hatten).
Um den Sieg des deutschen Teams zu feiern und natürlich auch um es auszunutzen, dass man in Kanada schon ab 19 Jahren feiern kann (da brauch ich mir zwar keine Sorgen mehr machen, aber was tut man nicht alles für seine "kleinen" Freunde), ging es Abends in einen Club. Natürlich nicht, ohne davor nochmal eine kurze Runde durch die Stadt zu drehen, welche übrigens ein einziger Jahrmarkt ohne Supermarkt oder ähnliches ist. Eine reine Touristenstadt.

Und da es nicht viel mehr bei den Niagara Fällen zu sehen gibt, war es auch ganz okay, sich am nächsten Tag schon wieder auf nach Philly zu machen.

Nun warte ich sehnsüchtig auf Mama, die eigentlich heute Mittag ankommen sollte. Leider hatte ihr erster Flug Verspätung und sie verpasste den Anschlussflug und hockt nun in Atlanta fest. Dann aber morgen!

Dinge die ich vermisse

01Juni2012

Eine Schrippe (!) mit Mett essen.

Günstige Abschminktücher kaufen.

Nicht jeden fragen müssen wie es einem geht.

Ausschlafen.

Fernsehen ohne alle 2 Minuen eine Werbeunterbrechung zu haben.

Eine Stulle mit Leberwurst.

Ein richtig bezogenes Bett.

Auto fahren.

U-Bahn fahren.

Jemanden zufällig treffen.

 

Geburtstagswoche(!)

25Mai2012

Nach aufregenden zwei Wochen, habe ich auch mal wieder Zeit in Ruhe etwas zu schreiben.

Wo fang ich an?

Meine Geburtstagswoche startete damit, dass ich mich, nach einem langen letzten Tag im Collgee, auf den Weg nach New York machte. Mit einer Stunde Verspätung kam ich im Dunkeln (eigentlich ist es in New York ja nicht wirklich dunkel...) an und musste erstmal 30 Blocks zurücklegen, um dann endlich Laurina in die Arme schließen zu können!
Nachdem ich mir kurz unser Zimmer bzw unsere Zelle im YMCA angeschaut hatte, machten wir uns auf den Weg zum Times Square.
Da wir beide ziemlich fertig von dem ganzen Gereise waren, beschlossen wir, nicht noch feiern zu gehen. Stattdessen gingen wir bis 2Uhr shoppen!!!
Am nächsten Tag rief dann die Gossip Girl Tour nach uns - leider in einem Bus, was bei dem sommerlichen Wetter nicht ganz so viel Spaß machte. Gesehen haben wir trotzdem Einiges.
An und für sich bestand der Rest des New York Aufenthalts nur noch aus Laufen und Shopping und wir waren dementsprechend fertig und müde, als wir Montagabend in Philadephia ankamen.

Die "Arbeitswoche" verging schnell und schon war mein Geburtstag (am Freitag) da! Ich wurde morgens mit einem deutschen Kuchen, einer amerikanischen Torte, einem Ständchen und gutem Wetter überrascht.

Am Abend machten Laura und ich uns auf nach Atlantic City! Nachdem wir mit dem Greyhoundbus dort ankamen, wussten wir, warum er auch der "Loserbus" genannt wird. Und als wir zu unserem Motel liefen, wussten wir auch, warum manche uns vor dem gefährlichen Atlantic City gewarnt haben. (Es gibt nur drei Orte, wo man sich in AC sicher fühlt: Auf dem Boardwalk, in der Outlet-Shopping-Area und in einem der Casino-Komplexe.)
Dennoch kamen wir, auch ohne Auto, gut im Motel an und waren überrascht, dass man hier für einen niedrigen Preis, so große Zimmer bekommt.
Wir ließen meinen Geburtstag in einem schönen Restaurant ausklingen und ließen uns dort vom Kellner erste Tipps für Atlantic City geben: " Don't gamble!"
Am nächsten Tag liefen wir den Boardwalk ab, das wohl einzige "Wahrzeichen" von Atlantic City. (Wobei es noch einen Elefanten namens "Lucy" geben soll, den wir aber nicht gefunden haben.)
Abends machten wir uns dann auf den Weg ins Casino und erspielten 2 Dollar noch was!!!

Zurück in Philadelphia wurde ich noch mit einem Geburtstagsessen im schicken Restaurant um die Ecke überrascht, wo auch noch Pauline auf uns wartete. Der Abend war ein superschöner Abschluss für meine Geburtstagswoche und ein super Anfang zum Erwachsen sein in den Staaten!!!

Laura verließ mich dann diese Woche wieder, aber nun sind es ja auch nur noch 19 Tage bis Mama kommt!
Das war es erstmal von mir. Der nächste Blogeintrag wird hoffentlich nicht so lange auf sich warten lassen!

P.S. Danke nochmal an alle die an mich gedacht haben oder mir sogar was geschenkt haben!!!

 

Zum Mäuse melken.

06Mai2012

Freunde der Sonne!
Diese Woche war sie wieder da, die Sonne, hat uns aber pünktlich zum Wochenende wieder verlassen.

Meine Highlights der letzten Tage waren zum einen, dass zwei Tage lang einen Block von mir entfernt ein neuer Film gedreht wurde. Gerüchten zu Folge sollten Jennifer Aniston, Mathew McConnery (wuhu!) und Colin Farell (buhu!) mitwirken. Ich zwang meinen Kleinen dazu, sich mit mir in die Masse von Menschen zu stellen, die einfach eine Stunde lang ihr iPhone hochhielten in der Hoffnung irgendeinen Star zu erwischen, aber leider sah ich niemanden.

Ein weiteres, eher negatives, Highlight diese Woche war, dass ich zweimal das Vergnügen hatte, eine Maus in der Küche anzutreffen. Mir wurde schon, als ich hier ankam (natürlich nicht davor) davon berichtet, dass es ab und zu mal Probleme damit gibt, aber auch regelmäßig jemand kommt und Mäusefallen aufstellt.
Aber auch wenn diese kleinen Viecher manchmal ganz süß aussehen können, wenn du gerade den Geschirrspüler ausräumst (oh ja, richtig gehört!) und aufeinmal eine Maus hinter dem Ofen ins Bad rennt, kann man glaube ich nichts anderes, als sich erschrecken!
Jedenfalls gehören die Dinger jetzt schon zur Familie, denn wir haben sie Tom Thumb und Hunca Munca (nach einem Kinderbuch) genannt und wenn Mr. A. aufwacht und ich ihm sage, dass ich mal wieder Tom Thumb gesehen habe, freut er sich immer.

Mehr gibts diese Woche nicht zu berichten... Happy Cinco de Mayo - Bei uns gab es heute Tacos!

 

KLEINE KORREKTUR:
Ich habe mich gerade mal im Internet schlau gemacht und ich weiß nicht, wie die Gerüchte auf Jennifer Aniston und Mathew McConnery kamen, aber es scheint wohl nur Colin Farell in Town zu sein. Dann habe ich ja nichts verpasst!
Für alle die es interessiert: http://abclocal.go.com/wpvi/story?section=news/entertainment&id=8645769

 

Achtung Baustelle!

30April2012

Achtung Achtung, hier kommt die Erzählung vom Wochenende!

Lenalein und ich sind am Freitag so ziemlich zuletzt in den Bus um 7.50Uhr nach Washington DC gestiegen und 3 Stunden von Philly aus gefahren.
Als wir an der Unionstation rausgeschmissen wurden, fiel die Orientierung erstmal schwer, da der halbe Bahnhof gerade sowohl innen, als auch außen renoviert wird und wir nicht wussten wo lang man nun überhaupt noch gehen durfte.
Trotzdem sind wir nach einem kurzem Fußmarsch in unserem Hostel angekomme, wo wir erstmal gebeten wurden die Schuhe auszuziehen (sehr untypisch für die Amerikaner!). Das Hostel war, für den Preis (sag ich lieber nicht) noch schlimmer als erwartet und wir waren irgendwie ganz froh in einem Zweierzimmer mit Doppelstockbett "wohnen" zu dürfen.
Da das Wetter super war und für den nächsten Tag Regen angesagt wurde, machten wir uns gleich auf den Weg zur Mall um alle Draußenaktivitäten abzuhaken. Leider haben wir es etwas zu gut gemeint uns sind am Abend gegen 22Uhr tot ins Bett gefallen. Dafür hatten wir schon am ersten Tag alles gesehen und uns ein Dinner bei Vapiano gegönnt - das erste mal wirklich leckeres Essen seit 3 Monaten!
Am nächsten Morgen sind wir um 7Uhr vom Vogelnest vor unserem Fenster wachgeworden. Warum wir das so laut gehört haben? Tja, das lag wohl an dem Loch in unserer Fensterscheibe!
Da der Samstag Regen versprechen sollte, sind wir schnell in zwei der hundert Museen in DC geflüchtet (fast alle umsonst!) und haben uns am Abend The Lucky One im Kino gegönnt.
Hier ein paar Impressionen. Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, wurde so ziemlich alles in DC gerade erneuert oder umgebaut, weswegen wir beispielsweise den Reflecting Pool nicht mit Wasser gefüllt sahen.
 

7 Tage, 0 Mal ausschlafen

23April2012

Eine irgendwie anstrengende Woche liegt hinter mir.

Sie begann damit, dass der kleine Scheißer angefangen hat, nach dem Aufwachen nicht mehr "MOOOOMMEEEEY" sondern "LUCEEEEEY" zu brüllen. Ich blieb trotzdem liegen und hoffe, dass es Mommy eine Lehre war.

Außerdem hatte ich mich diese Woche mit anstrengenden 31°C, einem sinnlosen Weg zum College und zurück und zuspätkommenden Mommys rumzuschlagen.

Am Wochenende hieß es dann auch nicht entspannen, sondern um 6.30Uhr aufstehen und nach Princeton fahren. Aber es hat sich gelohnt! Princeton besteht hauptsächlich aus dem riesengroßen Campus der Princeton University. Wir (3 Mädels und ich) haben an einer kostenlosen Führung mit einem selbstverliebten, chinesisch lernenden Studenten teilgenommen. Eigentlich diente diese wohl eher den zukünftigen Studenten, aber etwas gelernt haben wir trotzdem.
Hier ein paar Eindrücke:
  Princeton Tigers
Funfact: Man sagt, dass alle die durch das große Haupteingangstor (siehe drittes Bild) hinausgehen, niemals die Uni absolvieren werden. Also benutzen alle die kleinen Ein-und Ausgänge daneben. (Wir haben uns da natürlich dran gehalten - man weiß ja nie wo man noch so landet ;))

Heute Morgen hieß es dann wieder nicht ausschlafen, da ich meine erste Class in der Villanova University (Campus leider nicht mal halb so schön wie der von Princeton) hatte. 6 Stunden mit 10 weiteren Au Pairs. Aber es gab Süßigkeiten (scheinbar die Lernmethode in amerikanischen Schulen) und war eigentlich ganz interessant.

Alles in allem hatte ich wohl ein sehr akademisches Wochenende und freue mich jetzt endlich in meinem Bett zu liegen und wenigstens bis um 7.30Uhr schlafen zu können!

P.S. Falls es euch beruhigt, heute ist das Wetter wieder umgeschlagen und auch ich sehe mal Regen und muss 20°C ertragen!

 

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